Learnings aus den ersten zwei Monaten

Mehr als zwei Monate bin ich nun im Esslinger Triathlon Verein und ich denke, dass manch einer mich als leicht übermotiviert einstuft. Ich kann momentan nicht genung Information über Triathlon aufsaugen – Training, Material, Wettkämpfe usw. Und bei jeder Trainingseinheit, die ich irgendwie möglich machen kann, bin ich dabei.

Natürlich stelle ich mir auch einige Fragen zu meiner Motivation und physischen Möglichkeiten. Bleibt diese Begeisterung so? Übertreibe ich, direkt mit 100% einzusteigen ohne einen konkreten Plan zu haben? Führt dies vielleicht zu schnellen Verletzungen und dann ist der Triathlontraum direkt ausgeträumt?

books-1015594_1920

So bin ich vor ein paar Tagen einfach mal losgelaufen, immer den Neckar entlang. Aus meiner Motivation heraus sind es direkt 20 km geworden. Am liebsten wäre ich noch weiter gelaufen, aber leider habe ich dann Knieschmerzen bekommen, die ich am folgenden Tag noch hatte. Dies fand ich doch recht beunruhigend und auch unser Trainer sagte dann, dass ich mich lieber langsam steigern sollte. Also Motivation etwas zügeln…

Außerdem wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, vor allem am Anfang auch Ruhetage einzulegen. So verspürte ich letzte Woche nach vier Tagen vollem Trainings-Einsatz zwei Tage lang extreme Müdigkeit und habe mich dann gezwungen tatsächlich mal nichts sportliches zu machen. Danach wurde ich wieder fitter. Learning für mich: auch wenn die erfahrenen Triathleten jeden Tag trainieren können, so scheint es für einen Anfänger doch Sinn zu machen Ruhetage – und zwar durchaus auch mal zwei aufeinanderfolgende – einzulegen.

Nächstes Learning: Triathlon ist nicht nur Ausdauer, sondern auch „Gymnastik“. „Der Antrieb beim Laufen kommt aus dem Bauch, das ist der Motor“, sagt unser Trainer. Als er allerdings Kraftübungen mit mir gemacht hat, war er etwas verwundert, wie schwerfällig ich dabei war. Also habe ich direkt als Aufgabe bekommen, Kraft- und Athletiktraining in mein Training einzubauen. Super Übungen dafür gibt es – neben den Tips von unserem Trainer – bei Marquart Running. Und auch das Lauf ABC ist bereits fester Bestandteil meines Trainings geworden.

Schließlich noch Entspannung und Stretching: Auch hier gab es Erstauen von einem der Experten um mich herum. Benjamin Ilg hat mich für mein neues Fahrrad vermessen und war erstaunt, wie unbeweglich und verspannt ich sei. Daher wurde mir dann die Anschaffung der Black Roll empfohlen, mit der man gezielt Spannungen bspw. im Rücken entgegenarbeiten kann.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s