Weihnachtliche Triathlon-Bilanz

Das Jahr 2015 ist fast vorbei, drei Monate bin ich nun dem Triathlon verfallen und bereits in dieser kurzen Zeit habe ich ein paar Ups and Downs erlebt. Während ich mir gestern beim Schwimmen völlig übermüdet kurz die Frage gestellt habe, ob mein ganzes Training überhaupt schon etwas gebracht hat, so bin ich heute wieder ganz locker mit zwei Vereinskollegen 18km gelaufen. Gut also, dass ich heute – wieder voll motiviert – diesen Post schreibe. Aber erst mal eine weihnachtliche Statistik. Über die Feiertage bringe ich es zusammengefasst fast auf eine Mitteldistanz : am 24.12. bin ich 60 km Rad gefahren, am 25.12. 3 km geschwommen und heute am 26.12. 18 km gelaufen. Diese Weihnachtsbilanz ist für mich im Ergebnis den „Ups“ zuzuordnen. Mit den Vereinskollegen am Weihnachtsmorgen „schnell“ mal 60km fahren, während andere die Weihnachtsgans vorbereiten, habe ich als eine super Sache empfunden.

Auch zu den „Ups“ der letzten Woche gehörte sicherlich der erste 10km Testwettkampf, den ich wie weiter unten berichtet schneller als geplant gelaufen bin und bei dem ich am Ende meinen siegessicheren Kollegen überholt habe.

Allerdings musste ich kurz danach auch feststellen, dass sich Triathlon eben nicht mit Ausgehen wie früher verträgt. Ein paar Tage nach dem 10km Lauf bin ich spontan mit Projektpartern ausgegangen. Das Ergebnis waren ein paar Bier und nur wenige Stunden Schlaf. Das hat mein Körper früher gut weggesteckt. In diesem Fall bin ich aber zwei Tage später nachts mit Fieber aufgewacht und konnte erst mal ein paar Tage nicht trainieren. Das kann natürlich Zufall sein. Aber mein Gefühl ist, dass es eben zu viel ist voll zu trainieren und gleichzeitig wie früher ausgehen zu wollen.  Und es stimmt daher wohl, dass Triathlon ein „Lifestyle“ ist für den man sich entweder richtig entscheidet oder gar nicht.

Eine weitere Herausforderung in den letzten Wochen war der Umstieg auf Klickpedale. „Dafür wird es jetzt Zeit“ meinte unser Trainer. Also habe ich nicht viel  darüber nachgedacht und ihn die Klickpedale an mein Moutainbike montieren lassen. Allerdings hatte ich bei der ersten MTB Tour mit Klickpedalen den Eindruck, dass ich das Mountainbike-Fahren nochmal ganz neu lernen muss. Sobald ein Trail eben ist oder bergauf geht, fühlte ich mich komplett unsicher und meinen ersten Sturz habe ich nun auch hinter mir. Nachdem ich also bislang alles Neue relativ schnell gelernt hatte, habe ich mich bei den Klickpedalen anfangs recht ungeschickt angestellt. Aber glücklicherweise merke ich, dass dies mit jeder Tour besser wird und auch die Leichtigkeit wieder zurückkehrt.

Und schließlich der bereits oben angesprochene Punkt des Trainingseffekts. Seit drei Monaten trainiere ich nun recht viel, allerdings bislang noch ohne konkreten Plan. Ob ich dadurch bereits schneller und ausdauernder geworden bin, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Gestern beim Schwimmen, das mir außergewöhnlich schwer fiel, hätte ich wohl gesagt, dass ich noch nichts von einem Trainingseffekt spüre. Aber heute habe ich gemerkt, dass doch schon etwas passiert ist. Die 18 km in 2 Stunden mit einigen Höhenmetern sind mir wirklich sehr leicht gefallen. Es war in der Tat ein „lockeres Laufen“ und dies hätte ich noch vor ein paar Monaten nicht so empfunden. Aber dennoch steht für mich fest: Ab Januar ist die „wilde Einstiegstrainingsphase“ vorbei und ich möchte mein Training zielgerichteter und strukturiert angehen.

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