Einblick in den Triathlon-Materialschrank

In meinem ersten Post hatte ich als einen der Beweggründe für diesen Blog die Erkenntnis genannt, dass Triathlon auch eine Materialschlacht ist. Und dass ich meine Erfahrungen zu Triathlon-Material hier mit anderen Einsteigern teilen möchte. Also was benötigt man sofort, was sollte man nach und nach anschaffen oder was ist einfach nur „nice to have“. Da Sportkleidung und Triathlon-Material mittlerweile einen großen Anteil in meinem Schrank und Keller einnehmen, gebe ich euch heute einen Einblick in die Anschaffungen der letzten Monate. Dabei werde ich auf einer Skala von 0-10 bewerten, was mir wirklich unerlässlich erscheint und auf was man durchaus verzichten kann.

Quelle: privat, Computerbild, Airex

  • Das Mountainbike (wie weiter unten berichtet): wichtig um auch im Winter Trainingszeit auf dem Fahrrad zu verbringen.  Man kann sicherlich an warmen Wintertagen wie in diesem Jahr auch mit dem Rennrad fahren und dann gibt es ja noch die Spinning Räder im Fitnesstudio oder die berühmte Rolle. Aber für mich ist Triathlon ein Outdoor Sport und ich genieße die Zeit draußen auch wenn die Sonne mal  nicht scheint. Außerdem ist das Mountainbike aktuell ein perfektes Übungsfeld, um mich an Klickpedale zu gewöhnen. Wertung auf der Triathlon-Skala: 8
  • Weiter geht es mit der Fahrradausrüstung. Für mich ganz neu waren folgende Accessoires:
    • Beinlinge, lange halterlose Strümpfe, die unter der Radhose getragen werden, warm geben und schnell an- und ausgezogen sind. Die Beinlinge habe ich bei fast jeder MTB Tour im Einsatz, daher eine 8 auf der Triathlon Skala.
    • Überschuhe aus Neopren gegen kalte Füße, die über den Mountainbikeschuhen getragen werden. Bei der ersten MTB Tour war ich noch ohne solche Schuhe unterwegs und ich hatte danach so kalte Füße, dass die warme Dusche an den Füßen weh getan hat. Also eine 10 auf der Triathlon Skala.
    • Klickpedale und entsprechende Schuhe dafür. Hat mich am Anfang große Überwindung gekostet, aber je länger ich damit fahre um so mehr schätze ich sie. Und eben der Übungseffekt fürs Rennrad, daher eine 9 auf der Triathlon Skala.
  • Ein Pulsmesser, der sowohl im Training als auch im Wettkampf Orientierung zur individuellen Belastung gibt. Wie weiter unten berichtet habe ich mich für die Multisport-Watch von Tom Tom entschieden, mit der ich neben der Pulsmessung die zurückgelegten Kilometer beim Schwimmen, Fahrradfahren und Laufen verfolgen kann. Alles über Sensor am Handgelenk, also ohne Brustgurt. Mein persönlicher Spaßfaktor ist der anschließende Upload meiner Trainingsaktivitäten auf Strava. Man kann wohl auch ohne diese Gadgets trainieren, aber sie geben schon einen guten Rahmen fürs Training und außerdem nutzen alle Triathleten, die ich bislang kennengelernt habe, einen Pulsmesser. Sprich: es ginge wohl auch ohne, aber man kommt kaum drum herum, daher eine 8 auf der Triathlon Skala.
  • Sportkopfhörer: definitiv ein „Nice to have“. Ich höre beim Laufen gerne Musik und da sind die Yurbuds Sport Earphones durchaus praktisch, aber im großen und ganzen sind die – in meinem Fall orangenen – Kopfhörer doch eher ein Style-Element. Daher eine 2 auf der Triathlon Skala.
  • Traillaufschuhe um auch im Schnee und auf rutschigem Untergrund laufen zu können. Hierfür habe ich erst vor kurzem die Saucony Peregrine angeschafft. Der erste Eindruck: super Halt und gleichzeitig extrem leicht. Aber man kann natürlich bei den meisten Wetterlagen auch ohne spezifische Trailschuhe laufen, daher eine 6 auf der Triathlon-Skala.
  • Material für Stabilitätstraining und Regeneration. Hierfür liegt folgendes in meinem Wohnzimmer: Balance Pad zum Beispiel von Airex für die Stabilisierung der Gelenke und zwei Varianten der Black Roll zur Regeneration der Muskeln. Ich nutze diese  2-3 mal in der Woche. Wer im Fitnesstudio ist, kann dies auch dort nutzen, daher nur eine 5 auf der Triathlon-Skala.

Damit steht aber noch nicht die komplette Triathlonausrüstung. Es fehlen beispielsweise noch: der einteilige Triathlon-Anzug, das Rennrad (habe ich zumindest schon ausgesucht) sowie ein Neoprenanzug (unter Triathleten „der Neo“ genannt). Darüber werde ich dann im Frühjahr berichten.

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