Erste Routine – der Spaß bleibt

Am Anfang war alles neu und spannend. Jede Trainingseinheit ein Erlebnis, das mich mental und körperlich herausforderte. In den letzten Wochen merke ich, dass eine erste Routine eintritt. Und, dass der Körper nicht mehr permanent müde ist, sondern ich auch mal wieder ganz normal durch den Alltag schreite, ohne dass irgendwo irgendein Muskel sich bemerkbar macht.

Dazu trägt sicherlich bei, dass ich nun wirklich nach dem Trainigsplan von unserem Trainer vorgehe. Montags, Mittwochs und Freitags schwimmen. Donnerstag ist mein Ruhetag. Samstag und Sonntag Lauf- und Radeinheiten. Und am Dienstag das Koppeltraining.

Das erste Frühschwimmen vor drei Wochen war noch etwas ganz besonderes für mich. Die Nacht vorher konnte ich fast nicht schlafen, da ich mir einfach nicht vorstellen konnte am nächsten Morgen um 6:00 bereits in dem kalten Wasser zu sein und meine Bahnen zu ziehen. Also große Aufregung im Vorfeld, es war aber natürlich im Endeffekt halb so wild. Und dementsprechend bin ich das Frühschwimmen in der Woche darauf schon viel entspannter angegangen.

Weitere Anzeichen einer Trainingsroutine sind, dass ich nach unseren langen Radeinheiten am Sonntag anschließend nicht wie anfangs den Rest des Tages auf dem Sofa verbringen muss, sondern tatsächlich noch andere Dinge tun kann. Wie beispielsweise Kisten für meinen anstehenden Umzug packen. Das wäre noch vor ein paar Wochen nicht möglich gewesen und ist für mich auch ein Zeichen, dass der Körper sich an die neue Belastung angepasst hat.

Am vergangenen Wochenende war dann bereits der dritte Testwettkampf. Gemeinsam mit unserem Trainer bin ich bei dem Duathlon Dirty Race in der Staffel gestartet. Dies bedeutete für mich 5km Laufen, eine gute halbe Stunde warten und dann noch mal 4 km Laufen. Hier habe ich mich ganz bewusst auf das besinnt, was wir in unseren Laufseminaren gelernt hatten. Kleine Schritte, kurzer Bodenkontakt, aufrechte Haltung auch bei Steigungen. Vor allem auf den letzten 4km habe ich mich einfach nur noch auf meine Technik konzentriert und habe das Gefühl der Anstrengungen hinten angestellt. Mein Gefühl war, dass diese Strategie mich ganz gut durch die Ziellinie getragen hat.

Schließlich das Koppeltraining. Auch das war im Dezember noch was neues für mich. Heute bin ich mit meiner Trainingspartnerin Daniela morgens 18km zur Arbeit, abends mit Fast-Rad-Profi Elmar durch die Weinberge knapp 30km zurück geradelt und schließlich sind Daniela und ich noch 1 Stunde gelaufen (der Radprofi ließ sich leider nicht zum Koppeln überreden ;-)). Diese 3,5 Trainingsstunden haben großen Spaß gemacht und die Belastung empfand ich nicht als außergewöhnlich. Ich werte das mal als gutes Zeichen – keep going!

 

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