Ein Zwischengruß aus dem Triathlon Trainingslager in Kroatien

Die Vorbereitung auf die Triathlon Saison geht weiter. Nach intensivem Training in den letzten Wochen und einer Entlastungswoche bin ich nun in Medulin (Kroatien) im Trainingslager gelandet.  So schnell kann es gehen. Der Entschluß einen Triathlon zu machen ist erst ein gutes halbes Jahr her und nun bin ich hier in einem Sporthotel gemeinsam mit 15 weiteren Triathleten aus Esslingen.

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The Crew

Entsprechend „geflasht“ war ich bei der Ankunft am Samstag. Vor dem Hotel packten aufgeregte Sportler ihre heiligen Räder aus. Diejenigen, die schon länger da waren, rannten in Laufklamotten durchs Hotel Richtung Tartanbahn, wieder andere im Schwimmoutfit Richtung Pool. Punkt 18:30 stürmten die erschöpften Sportler dann das Buffet. Ein bisschen erschien mir das anfangs wie eine Fitnessindustrie. Heute ist ist bereits Mittwoch und mir kommt das sportliche Treiben schon fast normal vor. Es scheint also, dass ich integraler Bestandteil dieses Wahnsinns geworden bin 🙂

Wie sieht so ein Trianingslager typischerweise aus?

Unser zwei Wochen-Plan  bestand die ersten zwei Tage aus mehreren Einheiten im Grundlagenausdauerbereich. Danach folgte der erste halbe Ruhetag. Ab heute stehen härtere Einheiten auf dem Programm.  Und zwischen den zwei Wochen haben wir einen kompletten Ruhtag. Die meisten Trainingstage bestehen aus zwei unterschiedlichen Einheiten.

Auch im Trainingslager – Ups and downs

Beim Start am Sonntag erlebte ich direkt wieder ein Novum: Schwimmen im Salzwasserpool. Sicht gleich Null, Wassergeschmack gewöhnungsbedürftig. Dafür Wasserlage top und Delphin schwimmen geht hier gefühlt von ganz alleine. Obwohl ich mich schnell an die Bedinungen gewöhnte und mich auch sonst fit fühlte, war der initiale 400 Meter Test erst mal eine Enttäuschung. „6:50 – das war nix“ so unser Trainer. Sogar schlechter als der Test vor vier Wochen. Das sind die Momente, in denen sich die Frage aufdrängt, ob man richtig trainiert und ob man mit fast Mitte 30 in dem Sport noch einigermaßen fix durchstarten kann. Nach ein paar Witzen über die schlechte Zeit, dann aber wieder volle Konzentration auf die nächste Einheit: Radfahren!

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Das Trainingsgelände hier in Medulin ist flacher als unsere Strecken zu Hause. Aus Trainingssicht gar nicht schlecht für mich, denn das bergauf fahren ist bereits meine Lieblingsdisziplin. Es sind momentan eher noch die langen ebenen Strecken, die mich müde machen. Die 100 Kilometer hier waren dann aber doch recht schnell und locker gefahren.

Am zweiten Tag dann erneut eine lange Radeinheit, langer Dauerlauf und Stabi-Training im Anschluß. Da ich diesen Tag als nicht besonders anstrengend empfand, war ich fast enttäuscht, dass der dritte Tag nur aus Schwimmen am Morgen und anschließender Ruhe bestand. Aber – wie Coach Siggi im Video erklärt, hat dies durchaus seine Berechtigung.

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Sightseeing am ersten Ruhetag

Heute ist der vierte Tag. Nachdem ich heute Nacht extrem schlecht geschlafen habe, war der Intervall-Lauf vor dem Frühstück eine echte Qual. Noch dazu hatten wir Regen und Sturm. Es ging also mal wieder darum an der Leidensfähigkeit zu arbeiten 🙂 Gleich geht es weiter zum Krafttraining, Schwimmtechniktraining und anschließend Einweisung ins Radreifen-Wechseln. Denn auch das gehört zum Triathlon-Rundumpaket. Der nächste Bericht folgt am nächsten Ruhetag. Stay tuned.

 

 

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