Erste Grenzerfahrung im Triathlon Trainingslager

Genau eine Woche ist mein letzter Post aus dem Trainingslager her. Das war kurz nach dem ersten halben Ruhetag, an dem ich noch enttäuscht war, dass bereits eine Pause vorgesehen war. Heute – vier Radeinheiten, vier Laufeinheiten und drei Schwimmeinheiten später sehne ich mich einfach nur nach nichts Tun. Gut, dass der heutige Tag nur aus einer Schwimmeinheit am Morgen und anschließender Ruhe besteht. Denn: es geht einfach nichts mehr.

Diesen Zustand hatte ich in meinem bisherigen Training noch nicht erreicht. Sicher hatte ich schon schwere Beine oder verspürte eine Grundmüdigkeit. Sobald ich aber wieder im sportlichen Tun war, konnte ich dies vergessen und meine Trainingseinheit normal durchziehen. Das war heute anders. Alle, die  sonst mein Tempo schwimmen, haben mich überrundet und mir fehlte  sogar die Kraft mich darüber zu ärgern. Und auch wenn mich unser Trainer überlegend angeschaut hat und sich wohl Gedanken machte, ob die letzten Tage zu viel für mich waren: irgendwie war es ja mein Ziel im Trainingslager an diesen Punkt zu kommen und auch mal zu erfahren wo meine Grenzen sind.

Also, was haben wir die letzten Tage so gemacht…

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Swim|Bike|Run – immer wieder

Laut Strava bestand meine Trainingslager-Woche aus 30,5 Trainingsstunden. Während wir die ersten Tage noch ruhig angegangen sind, zog unser Trainer nach dem ersten halben Ruhetag das Training an.  Am Donnerstag 140 km auf dem Rad inklusive 6xGR2 Intervalle, anschließend ausschwimmen. Am Freitag alle 3 Disziplinen: schwimmen am Morgen, anschließend 90 Kilometer auf dem Rad und ein Koppellauf. Das gleiche am Sonntag nochmal. Am Montag Laufintervalle vor dem Frühstück. Danach hatte ich eigentlich wirklich schon genug und war heilfroh, dass wir auf Grund des Regens nicht direkt mit dem Fahrrad loskonnten (und das passiert selten :-)). Obwohl ich dachte, dass ich mich an dem Tag eigentlich nicht mehr bewegen kann und will, habe ich die 100 Kilometer auf dem Rad noch gut geschafft.

Doch wie oben geschrieben, der heutige Ruhetag nach dem Schwimmen am Morgen war dringend nötig. Genutzt habe ich ihn neben Chillen, um meinen Neoprenanzug im Meer zu testen. Während ich das Neo-Schwimmen im Schwimmbad  bislang als eher unangenehm und einengend empfand, hat es heute im Meerwasser richtig Spaß gemacht. Der erste Wettkampf im See kann also auch kommen.

Was man am Ruhetag so macht: Neo-Test und im Triathlonanzug posen.

Die technischen Feinheiten

Neben dem Ausdauertraining hielten für mich die letzten Tage noch ein paar neue technische Details bereit. Ich habe die Roll- und Kehrtwende beim Schwimmen gelernt, einigermaßen elegant vom Rennrad auf- und abzusteigen, den Neoprenanzug schnell auszuziehen und den Fahrradschlauch zu wechseln. Dies sind die Feinheiten, an die man beim Thema Triathlon nicht direkt denkt, die den Sport aber auch ausmachen. Denn bei drei Sportarten und zwei Wechseln gibt es dann doch immer wieder was Neues zu entdecken. Zumindest für einen Triathlon-Rookie wie mich 🙂

Fahrradwerkstatt mit Daniela

Im Trainingslager stehen nun die letzten drei Trainingstage an. Irgendwie habe ich mich an das Leben hier schon ziemlich gewöhnt und es könnte gerne noch so weiter gehen.

 

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