Next stop: Rheinfelden

Die Triathlon-Tour geht weiter. Morgen ist der zweite Wettkampf der baden-württembergischen Liga, den ich gemeinsam mit meinem Team ASC Konstanz / Nonplusultra Esslingen bestreiten werde. Und ja, es wird nochmal spannend, denn es gibt mal wieder eine „First-Time-Erfahrung“ für mich.

Der Liga-Auftakt in Backnang war ein Sonderformat bestehend aus „Swim&Run“ mit anschließendem „Bike&Run“. Der morgige Triathlon in Rheinfelden ist eine „normale“ Sprintdistanz . Für mich wird also zum ersten Mal der Wechsel vom Schwimmen auf das Rad anstehen.

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf

Meine Form ist in Ordnung. Ich habe in den letzten Wochen weniger trainiert als in den Monaten zuvor. Da nur zwei Wochen zwischen den zwei Wettkämpfen lagen, bestanden die ersten Trainingstage nach Backnang aus Regenerationseinheiten und die vergangenen Tage habe ich es bereits wieder ruhiger angehen lassen, um ausgeruht in Rheinfelden zu starten. Das Gute daran: keinerlei Muskelkater oder leichte Schmerzen, wie ich sie in den letzten Monaten immer wieder nach intensiven Trainingsbelastungen hatte. Andererseits fehlt mir dadurch gerade die Selbstwahrnehmung wirklich auf einem hohen Trainingsniveau zu sein. Und schließlich liegt eine anstrengende Woche mit wenig Schlaf hinter mir, die mich doch etwas mehr beschäftigt als ich es mir eingestehen möchte. Ich bin gespannt, wie sich das auf meine Performance morgen auswirkt. Wunderbar passend dazu ist, was Sebastian Kienle im Interview mit Achim Achilles über Stressvermeidung gesagt hat: „[…]Das ist tatsächlich eines der größten Probleme: der Stress des Lockerbleibens. Hört sich lustig an: Stressvermeidungs-Stress. Aber man versucht so krampfhaft, Stress zu vermeiden, dass allein das schon Stress generiert (lacht).“

Die Leidensfähigkeit auf dem Prüfstand

Was ich mir für morgen vorgenommen habe? Vorausgesetzt ich fühle mich richtig fit, möchte ich meine Leidensfähigkeit ein bisschen austesten. Ich weiss, dass ich beim letzten Wettkampf beim Laufen an meine Grenzen gegangen bin, beim Schwimmen und Radfahren war sicherlich noch etwas Luft nach oben. Dies habe ich auch daran gemerkt, dass ich nach dem Wettkampf keinen Muskelkater oder ein richtiges Erschöpfungsgefühl hatte. Sollte ich morgen am Anfang mehr Gas geben, besteht natürlich die Herausforderung darin, es vor dem Laufen nicht so zu übertreiben, dass dann gar nichts mehr geht. Und das ist ein schmaler Grad. Ich werde berichten 🙂

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