Hallo neue Saison

So ganz langsam rückt sie näher – meine zweite Triathlon-Saison. Insgesamt verläuft alles etwas unaufgeregter als im letzten Jahr. Vielleicht ist das auch der Grund, dass hier nicht mehr ganz so regelmäßig Posts erscheinen. Und auch meine Kollegen vernehmen in der letzten Zeit deutlich weniger Triathlon-Stories als im letzten Jahr. Das ändert nichts daran, dass ich nach wie vor leidenschaftliche Triathletin bin und ein ähnliches Trainingspensum wie Anfang letzten Jahres absolviere.

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Das Rennrad steht noch im Keller… Statt dessen: MTB mit den Vereinskollegen

Bloß keine Vergleiche

Mein letzter Wettkampf liegt nun bereits sechs Monate hinter mir, sprich meine Saisonvorbereitung ist aktuell völlig ohne Wettkämpfe verlaufen. Im letzten Februar konnte ich bereits auf drei 10 Kilometer Läufe sowie zwei Cross-Duathlons zurückblicken. Wenn ich zur Zeit an eine Wettkampfsituation denke und mir den Schwimmstart in Erinnerung rufe (bei dem ich ja das ein oder andere Mal gerne Reißaus genommen hätte), so kann ich mir das aktuell gar nicht mehr so richtig vorstellen. Dass ich das gemacht habe und dass ich das wohl bald wieder tun werde.

Im letzten Jahr war alles Neu und alles was ich zum ersten Mal geschafft habe, war irgendwie ein kleiner Erfolg: bei einem 10 Kilometer Lauf erstmalig die 45 Minuten knacken, bei einem Cross-Duathlon durch die Ziellinie laufen und es aufs Podest schaffen, sich mit dem Mountainbike – zumindest gefühlt – waghalsige Trails rund um Esslingen runterzustürzen…

So einfach ist es in diesem Jahr nicht mehr, neue Erfolgsrelebnisse zu sammeln. Und dann ist da noch der Vergleich mit der Leistung im letzten Jahr. War ich nicht im letzten Februar schon mehr Radkilometer gefahren? Und warum kann ich die 100 Meter Intervalle nicht endlich mal schneller schwimmen als im letzten Jahr? Dann zeigt mir Strava auch noch an, dass ich auf unserer Vereinsintervallstrecke im letzten Jahr über 30 Sekunden schneller gelaufen bin als jetzt. Dabei habe ich doch auch heute alles gegeben.

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Beim Lauftraining – und ja, das ging schon mal schneller 😉

Was ich nun daraus schließe?! Wie in so vielen Bereichen bringt es nichts sich zu vergleichen – weder mit anderen noch mit sich selbst. Aber es ist eben auch schwer, dies nicht zu tun. Klar war das Triathlon-Fieber im letzten Jahr noch größer, ich hatte mehr Laufwettkämpfe in den Beinen und ich konnte permanent kleine Fortschritte verzeichnen.

Und dann kam in den letzten Wochen mal ein kleiner Infekt, Reisestress im Job und schon ist die Grundsituation eine andere  als im letzten Jahr. Doch hadern bringt nichts. Denn schließlich geht es bei unserem Sport doch darum, aus jedem Moment das beste rauszuholen, Spaß am Training in der Gruppe zu haben oder einfach mal eine ruhige Radfahrt allein durch die Weinberge zu genießen oder das entspannte Gefühl nach einer intensiven Laufeinheit. Und darauf sollte man sich wohl besinnen, wenn mal das Vergleichen anfängt.

Trainingssteuerung

An meinem Trainingsablauf hat sich nicht viel verändert. Im Januar gab es neue koordinative Impulse, als ich das Skaten gelernt habe. Mit unserem Trainer bin ich in den letzten Wochen Radintervalle gefahren – damit hatte ich im letzten Jahr sehr spät angefangen. Ansonsten bleibt es in einer durchschnittlichen Woche bei einer Mischung aus Grundlagentraining und einigen schnellen Einheiten in allen drei Sportarten. Hier sehe ich tatsächlich einen Fortschritt: das Differenzieren zwischen den verschiedenen Trainingsintensitäten habe ich endlich gelernt. Und ich kann auch mal eine Grundlageneinheit absolvieren ohne direkt zu denken, dass diese keinen Trainingseffekt habe.

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Neue Impulse durch eine neue Sportart auf zwei Brettern

Wettkampfplanung

Auch wenn ich mir die Kombination Wettkampf & ich aktuell noch nicht ganz vorstellen kann – so sieht meine Wettkampfplanung für die kommende Saison aus:

Mein erster 10 Kilometer-Lauf wird hoffentlich endlich am 18. März in Schwäbisch Gmünd erfolgen. Hier kann ich den Status Quo vor unserem Trainingslager in Südfrankreich im April abklopfen. Direkt eine Woche nach dem Trainigslager steht der Auftakt der Baden-Württembergischen Triathlonliga in Backnang an. Dann wird es Schlag auf Schlag mit den darauffolgenden Liga-Wettkämpfen weitergehen, die entweder Sprint- oder olympische Distanzen sind. Und auch für eine Mitteldistanz bin ich schon angemeldet. Dieses Mal wird es der Ironman70.3 im Kraichgau. Besondere Herausforderung an die Trainingsplanung: die Mitteldistanz wird nicht wie letztes Jahr sechs Wochen nach den Liga-Wettkämpfen sein, sondern in einer Pause zwischen den kurzen Liga-Wettkämpfen. Wie genau ich mich auf diese unterschiedlichen Distanzen parallel vorbereite, wird sicherlich noch die ein oder andere Befragung unseres Trainers ergeben und ich werde hier natürlich berichten. 🙂

 

 

 

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Katharina sagt:

    Viel Erfolg am Wochenende 🙂

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    1. Hey, du bist ja eine super aufmerksame Leserin 🙂 Leider hat mich wieder ein Infekt erwischt und ich konnte nicht starten. Sieht so aus, als gäbe es in diesem Jahr keine Testwettkämpfe…

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