Trainingslager Second Edition

Als Triathletin wird es doch einfach nie langweilig. Heute ist der letzte Tag im Trainingslager und es war eigentlich eine richtig gute Zeit. Südfrankreich, Dauersonne, tolles Freibad, wunderschöne Radstrecken, nette Gruppe, Fitnesszustand fühlt sich gut an.

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Abgesehen von der Tatsache, dass ich mir in den letzten Tagen völlig unnötigerweise einen Liter kochendes Wasser über den Fuß geleert habe und nun nicht mehr gehen und / oder laufen kann. So dass trotz guter Form der Start beim ersten Ligawettkampf nächsten Sonntag schon sehr unwahrscheinlich geworden ist. Aber erst Mal zu den positiven Dingen:

Südfrankreich – training place to be

Die Tatsache, dass wir 14 Tage Dauersonnenschein hatten, beeinflusst natürlich die Wahrnehmung eines Urlaubs- bzw. Trainingsortes. Und dies umso mehr, wenn die Daheimgebliebenen Schneefotos schicken. Dennoch bin ich von unserem diesjährigen Trainingsdomizil Domaine des Naiiades in der Nähe von St. Tropez rundum begeistert. Das 50 Meter Becken in dem wir jeden zweiten Tag morgens um 7 geschwommen sind, ist angenehm geheizt. Die Radstrecken sind  hier im Vergleich zu Kroatien – wo wir mit dem Verein letztes Jahr im Trainingslager waren – viel schöner und abwechslungsreicher. Viel Auf und Ab, aber keine zu extremen Steigungen. Wenig befahrene Straßen zwischen den einzelnen Dörfern. Und das perfekte Training in kurvenreichen Abfahrten sowie immer wieder tolle Ausblicke auf das Meer rund um St. Tropez und Le Lavandou.

Rad

Zugegeben das Lauftraining war in unserem Domizil in Kroatien in einer etwas professionelleren Umgebung. Dort hatten wir für unsere Intervalle eine Bahn und für die längere Läufe eine ruhige Strecke am Strand entlang. Hier haben wir die Intervalle auf der Strandpromenade neben einer befahrenen Straße absolviert. Aber da das Laufen im Trainingslager nur einen kleinen Trainingsanteil ausmacht, empfand ich das als wenig problematisch.

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Viel trainieren, aber alles in Maßen

Im Trainingslager letztes Jahr erreichte ich gegen Mitte des Trainingslager irgendwann einen Punkt der totalen Müdigkeit, an dem gar nichts mehr ging. Dieser Punkt kam in diesem Jahr nicht und das empfinde ich schon mal als positive Weiterentwicklung. Während ich vor einem Jahr in allen drei Sportarten eigentlich nur eine Geschwindigkeit kannte, so bin ich mittlerweile in der Lage beim Schwimmen, Radfahren und Laufen zwischen mindestens drei Intensitäten zu unterscheiden. Sprich, GA1 ist wirklich Grundlage, GA2 ist zügig und nur WSA ist Vollgas. So lässt sich das Trainig bereits viel besser steuern.

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In unserem Trainingsplan standen – abgesehen von den 2,5 Ruhetagen – jeden Tag mindestens zwei Einheiten an. Morgens schwimmen oder laufen, nachmittags Rad- bzw. Koppeltraining. Die härteren Intervalleinheiten standen meistens nach einem Ruhetag an, so dass wir bei den Lauf- und Radintervallen richtig Gas geben konnten. Die Bergzeitintervalle auf dem Rad waren mit Abstand meine Lieblingseinheit. 4×10 Minuten das gleiche Bergstück hinauf. Und wenn diese richtig gesteuert waren, so kam man mit jedem Intervall ein Stück weiter den Berg hinauf.

Es bleibt spannend

Die letzte Radeinheit habe ich heute ausgelassen um meinem Fuß etwas Ruhe zu gönnen. Ab wann dieser wieder in einen Laufschuhe passt, ist aktuell nicht abzusehen. Ich hoffe natürlich schnell, denn auch meine geplante Mitteldistanz im Kraichgau Anfang Juni ist nicht mehr weit entfernt. Und den ein oder anderen Lauf sollte ich bis dahin in den Beinen haben. Ich werde berichten 🙂 .

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Schnelle Besserung!

    Ansonsten hört sich das Trainingslager ja wirklich sehr gut an und so, als hättest du jede Menge Spaß gehabt.

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  2. Katharina sagt:

    Gute Besserung für deinen Fuß! 🙂

    Gefällt 1 Person

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