Goodbye Saison 2019

Neben den Vorberichten über Kona sehe ich gerade in diversen sozialen Medien vor allem Tipps für die Gestaltung der Off-Season. Von Alternativsportarten über Kochen findet man hier alle möglichen Aktivitäten. Am besten gefiel mir der Satz, dass sich die Off Season für Triathleten ein bisschen anfühlt wie Silvester. Rückblick auf die vergangene Saison, Ruhe und Planen der nächsten Saison.

Die Ruhe
Seit vergangenen Donnerstag befinde ich mich nun auch in der berühmten Off-Season und ehrlichgesagt habe ich in der letzten Woche schon ganz schön viel darüber nachgedacht, was ich am Wochenende eigentlich machen werde, wenn der Automatismus „Aufstehen, Frühstücken, Trainieren, Ausruhen“ nicht greift. Zum Glück kam bislang keine Langweile auf. Irgendwie sind doch viele Dinge liegen geblieben in so einer Saison. Das Wetter ist ebenfalls schön schlecht und somit kein Gedanke daran, dass ich jetzt doch draußen eine Runde mit dem Rad drehen könnte. Sogar der Bewegungsdrang bleibt aus – vielleicht einfach, weil ich mich die letzten Tage schon ausreichend mit der Off-Season beschäftigt habe und sich automatisch eine gewisse Müdigkeit einstellt. So ganz ohne Bewegung geht es aber natürlich auch nicht. Meine nächsten zwei Wochen werden vor allem aus lockeren Radfahrten zur Arbeit, ein bisschen Techniktraining im Schwimmen und maximal eine halbe Stunde Laufen bestehen.

Der Rückblick auf die vergangene Saison
Ich kann eigentlich sehr positiv auf die vergangene Saison zurückblicken. Viele schöne Wettkämpfe, keine Verletzungen, wenige Erkältungen. Ein toller Auftakt mit dem erneut 3. Platz beim Dirty Race, 3. Platz beim Sprint in Backnang und ein gutes Mittelfeld in der Liga. Hier sieht man mal wieder den Unterschied zwischen Jedermann Triathlon und der Liga. Eigentlich stand ich dieses Jahr bei fast jedem Wettkampf bis zur olympischen Distanz, der nicht Bestandteil der Liga war, auf dem „Treppchen“. In der Liga reicht es für das Mittelfeld.

„Eigentlich“ positiv schreibe ich oben, weil gerade meine zwei Hauptwettkämpfe dieses Jahr nicht nach Plan verliefen. Auf der Mitteldistanz im Kraichgau kämpfte ich noch mit meinem neuen Zeitfahrrad und vergass dabei die Flüssigkeitszufuhr, wofür ich auch beim Laufen büßen musste. Beim Ironman Frankfurt machte mir die Hitze und dann mein Magen einen Strich durch die Rechnung und zwang mich zum DNF. Aber das Triathlonleben geht ja zum Glück auch nach einem DNF weiter. Ich hatte nach dem Langdistanz-Sommer nochmal einen richtig schönen Mountainbike-Herbst mit meinem ersten Cross Triathlon beim X-Terra Zitta (eigentlich DAS Abenteuer in dieser Saison), anschließenden erfolgreichen Swim & Run und Jedermann Triathlon-Wettkämpfen sowie dem Sieg des Baden Cups im Cross Duathlon (Kombi Wertung Cross Duathlon Ettlingen und Kraichgauman). Auch wenn es schön ist, so oft als Erste durchs Ziel zu laufen, ein größeres Starterinnen-Feld wäre dann doch wünschenswert gewesen. Irgendwie schade, dass so viele Athleten nur auf die großen Events schauen und die Teilnehmerzahlen der Veranstaltungen, die noch von Vereinen organisiert werden, immer weniger werden.

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Swim and Run in Kirchheim

Der Ausblick auf die nächste Saison
Vor allem in den Tagen vor Frankfurt hatte ich mir eigentlich geschworen, im nächsten Jahr keine Langdistanz zu machen. Die Wochen davor empfand ich als extrem stressig und der  Rummel in Frankfurt machte mich zusätzlich nervös. Doch es vergingen keine zwei Wochen nach Frankfurt, bis ich dann doch gemeinsam mit meinen zwei Langdistanz-Vereinskollegen für den Ironman Klagenfurt 2020 angemeldet war. Nach dem Mountainbike Herbst mit eher kurzen Trainingseinheiten freue ich mich jetzt auch tatsächlich schon wieder darauf, ab Ende Oktober ins spezifische Langdistanz-Training einzusteigen.

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