Los geht’s ins neue Triathlon-Jahr!

Jetzt bin ich richtig im neuen Jahr angekommen – das Dirty Race 2020 ist Geschichte. Für mich bereits zum vierten Mal mein Saison-Auftakt. Große Freude:  nachdem ich zwei Mal nacheinander den 3. Platz belegt habe, konnte ich mich dieses Jahr auf den 2. Platz vorarbeiten.

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Nonplusultra Esslingen Crew vor der pinken Dirty Racing Wand

Same procedure as every year?

Der Cross Duathlon Dirty Race passt einfach perfekt ins Wintertraining. Trotz Erkältung im Dezember sind auch dieses Jahr bereits längere Grundlageneinheiten und auch  ein paar schnelle Einheiten im Laufen und Radfahren absolviert. Daher: ein guter Test, um zu schauen, wo man / frau gerade im Training steht. Den ersten Lauf über 5 Kilometer bin ich mit 20:46 Minuten fast exakt wie im letzten Jahr gelaufen; die Radstrecke war dieses Jahr um einiges schwieriger. Der Boden war frisch angetaut, sprich die Feldwege waren eine sehr matschige Angelegenheit und bereits in der ersten von zwei Radrunden lagen auf den besonders anspruchsvollen Abschnitten immer mal wieder Athleten im Matsch auf der Strecke.

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Nachdem ich mich beim Laufen schon gut von der Vorjahres-Zweiten abgesetzt hatte und auch auf dem Rad nach der ersten Runde nach hinten keine Frau mehr sehen konnte, war mein Gedanke „Jetzt nur nicht stürzen und den 2. Platz absichern“ (vor mir war nur noch weit entfernt Katharina Wolff). Weniger als eine Minute nach diesem Gedanken lag ich schon selbst im Matsch. Zum Glück ohne Schmerzen, also schnell zurück springen aufs Rad. Doch leider war das Rad nun so voller Dreck, dass die Kette komplett blockiert war. Ich versuchte das Rad über die Matschstrecke zu schieben – keine Chance. Also fing ich an, einen Dreckklumpen nach dem anderen aus dem Umwerfer zu entfernen und – Glück gehabt – die Kette drehte sich wieder. Danach war ich mental erst mal etwas angenockt und kam entsprechend aufgeregt in der Wechselzone an. Dort sah ich dann auch schon eine Frau, die die Wechselzone verließ und mich wohl während der Sturz-Aktion überholt hatte. Sie lief locker vor mir her und rief mir noch zu „Du läufst bestimmt schneller als ich“, doch es fühlte sich zunächst gar nicht so an. Die Beine waren richtig schwer und ebenso die Atmung. Nach rund 700 Metern kam wieder etwas Lockerheit zurück und zusätzlich hatte ich noch das Glück, richtige Cross-Schuhe für die neuen Laufstrecke ausgewählt zu haben. Ich überholte auf der crossigen Laufstrecke und konnte nach und nach den Abstand so vergrößern, so dass ich den zweiten Platz sicher ins Ziel brachte.

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Dirty im Ziel

Was ist neu in 2020?

Nicht alles, aber ich versuche doch nochmal an der ein oder anderen Schraube zu drehen. Im vergangenen Herbst hatte ich zunächst mit dem Nüchterntraining experimentiert, was sich leider als keine gute Idee für mich herausgestellt hatte. Zwei kurze und eine lange Erkältungen haben mich im Dezember im Training zurückgeworfen. Als ich dann den Artikel von Yvonne van Vlerken über den Einfluss der weiblichen Hormone auf das Training gelesen habe, in welchem u.a. auch das Nüchterntraining sehr kritisch bewertet wurde, habe ich dieses Experiment für mich beendet. Absolutes Minimum sind jetzt wieder Quark und Nüsse vor einer morgendlichen Einheit. Am liebsten aber wie eh und je ein richtiges Frühstück mit Müsli und Obst.

Grundsätzlich steht in dieser Saison vor allem das Thema (Wettkampf-) Ernährung  etwas mehr im Fokus, nachdem mir diese einen Strich durch die Rechnung beim Ironman Frankfurt gemacht hatte. Nach einiger Vorbereitung, wie umfassende Analyse der Blutwerte, kam letzte Woche das erste Paket von Caro Rauscher zu Hause an und ich freue mich darauf, nun erst mal im Training mit dem Hüdro Getränk zu arbeiten, um dann im Wettkampf auf die berühmte „Pampe“ umzusteigen. Meine Hoffnung ist natürlich, ohne Magenkrämpfe durch den nächsten Ironman zu kommen.

Wettkampfplanung

Wenn alles nach Plan verläuft –  Daumen gedrückt – steht dieses Jahr vor dem Ironman Klagenfurt von jeder Distanz mindestens ein Rennen an. Besonders freue ich mich auch darauf, mal eine neue Mitteldistanz in Ingolstadt kennenzulernen. Gleichzeitig bleibt so etwas mehr Zeit zwischen Mittel- und Langdistanz, was sicherlich auch nicht von Nachteil ist.

 

 

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